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Vier Tage auf Gozo (Teil 1)

30 Januar 2013

Xlendi, Gozo

Während ich dieses Posting schreibe, schwebe ich einige Zentimeter über meinem Stuhl und nur ein winziger Teil meines Allerwertesten berührt das Kissen. Der Rest meines Körpers berührt nichts weiter als die warme Luft.

Warum balanciere ich hier hin und her, wie ein Mann der nicht weiß, wie man auf einem Stuhl sitzt? Weil ich Engländer bin und im Urlaub war ... deshalb. Jetzt ist meine Haut so rot wie eine Tomate und spannt so sehr wie die Haut einer Trommel, und wenn sie mit irgendetwas in Kontakt kommt, könnte ich losschreien. Es sind aber nicht die qualvollen Schmerzen, die ich fürchte. Das Problem ist, dass wenn ich schreien würde, meine Frau wüsste, dass ich Schmerzen habe und dann würde sie darauf bestehen, dass ich Sonnencreme benutze und nur ein einziges Mal kein „kompletter Idiot” bin.

Sie fragen also, wie Gozo war? Wir hatten dort eine großartige Zeit, obwohl ich entschlossen war, mein eigenes Fleisch zu grillen. Ein kurzer, viertägiger Besuch hat ausgereicht, um eine ganze Menge davon zu sehen, was Gozo zu bieten hat.

Tag 1

Wir nahmen zunächst die Fähre, die von Maltas Cirkewwa Hafenterminal aus abfuhr. Dann ist es eine 20-minütige Fahrt an Bord der Fähre, die für solch eine kurze Strecke eine ausgesprochen gut ausgestattete Snackbar hat. Als ich mich umschaute und alle Leute kauen sah, dachte ich: „Das ist lächerlich. Warum können die Leute nicht einmal 20 Minuten aushalten, ohne Essen zu kaufen?”.

Als ich mich an meinen Tisch setzte und meine drei Pakete Chips ablegte, wurde mir klar, dass die Seefahrt harte Arbeit ist, und dass die Piraten wahrscheinlich die ganze Zeit über gegessen haben. Susan war hingegen die Beherrschung selbst und belehrte mich über die Gefahren von zu viel Salz und dann fuhr sie damit fort, sich eine ganze Packung M&Ms in den Mund zu schütten, ganz so, als ob sie gerade eben vergiftet worden wäre und dies nun das Gegengift sei.

Es ist eine kurze Reise, aber ein wundervoller Beginn - wir passierten Comino mit dem wundervollen Schloss und ich ging sogar an Deck, um die Seeluft in meinem Gesicht und dort, wo einst meine Haare gewesen waren, zu spüren. Dann fuhr das Boot in den Hafen Mgarr - idyllischer und malerischer geht es nicht mehr. Wir liefen im modernen Hafenterminal ein, holten unseren Mietwagen ab und machten uns auf den Weg zu unserem Bauernhaus in Ghasri.

Es dauerte eine Weile, bis wir den Ort fanden, aber in den ruhigen Straßen des wundervollen Dorfes herumzuwandern gehörte zum Abenteuer dazu. Wir liefen über den zentralen Platz mit seiner imposanten Kirche und fragten einen der Dorfbewohner nach dem Namen der Straße. Es stellte sich heraus, dass er den Besitzer unserer Unterkunft kannte und er war so nett, uns bis dorthin zu bringen. Wir öffneten die Tür, luden unser Gepäck aus und gingen zum Strand Ramla l-Ħamra schwimmen – dies ist wohl der schönste Strand, den es auf Malta und Gozo gibt. Er wird von Klippen und Feldern flankiert und hinter der Bucht findet man Sanddünen und eine schmale, verschlungene Gasse. Aber so schön der Strand mit seinem kristallklaren Wasser und den gut ausgestatteten Snackbars auch war, es war auch der Beginn meines epidermischen Albtraums. Susan bot an, mich mit Sonnencreme einzureiben, aber sobald ich auf dem Liegestuhl lag, fing ich zu schnarchen an und meine Haut begann zu brutzeln - im Stil einer Pekingente.

Am Abend machten wir uns dann auf den Weg in eine Weinstube der Hauptstadt Victoria und genossen dort ein oder zwei Gläser des einheimischen Weins - nicht maltesischer Wein, sondern Wein aus Gozo. Der Wein war ausgezeichnet und er versetzte uns beide in Urlaubsstimmung, also entschieden wir uns für einen romantischen Spaziergang. Sobald wir allerdings um die erste Ecke bogen, hatten wir uns jedoch bereits hoffnungslos verlaufen. Ich habe scheinbar ein Talent dafür - einige Leute haben einen hervorragenden Orientierungssinn, aber ich schaffe es, innerhalb kürzester Zeit die Orientierung zu verlieren. Es machte aber nicht wirklich etwas, dass wir uns verlaufen hatten, denn die engen und verschlungenen Gassen Victorias sind wunderschön und sehr romantisch. Natürlich gab ich vor, dass dies alles Teil meines Plans wäre, aber sie wusste, dass wir uns hoffnungslos verlaufen hatten - es war eine Sache von Yin und Yang.

Tag 2

Am nächsten Tag besuchten Susan und ich die Cittadella – eine wundervolle Stadt, die von Mauern umgeben ist und über Victoria thront. Ich parkte in der Nähe der Busse und dachte, dass dies nur ein kurzer Ausflug wäre. Das war aber nicht der Fall. Und während Susan auf ihren Nacken, das Gesicht und die Arme Sonnencreme auftrug, griffen die ultravioletten Strahlen mich weiterhin an. Cittadella ist wunderschön und sehr empfehlenswert. Die Schutzwälle und Verteidigungsanlagen sind immer noch einwandfrei erhalten und die Straßen bestechen durch eine idyllische Atmosphäre. Mittags legten wir in einem kleinen Lokal eine Pause ein und schlemmten so richtig, wir bestellten uns eine lokale Spezialität, die aus frischem, knusprigem Brot, sonnengetrockneten Tomaten, frischem Ziegenkäse und aus Oliven bestand. Es handelte sich zwar um eine einfache Mahlzeit, aber sie war ausgesprochen lecker und sättigend.

An diesem Abend fuhren wir zum Essen nach Xlendi. Das ist ein winziges Dorf, das direkt am Fuße des Tals sowie am Ufer liegt. Die Kulisse ist spektakulär - riesige Klippen bieten der kleinen, sandigen Bucht Schutz und liefern einen spektakulären Rahmen für das dunkelblaue Meer. Als wir uns niederließen, um unseren Aperitif zu genießen, ging direkt vor uns in der Mitte der Bucht die Sonne unter. Kurze Zeit später entdeckte Susan eine Treppe, die an der Felswand entlang ging und die wahrscheinlich von Sadisten gebaut worden war, um Masochisten die Gelegenheit zu geben, auf die Spitze der Klippe klettern zu können und von dort aus die wahrscheinlich noch bessere Sicht zu genießen. Ich sah Susans Blick und wusste, was nun kommen würde.

(Fortsetzung folgt)


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